Bewährungsstrafe für die 21-jährige Mutter nach dem Tod ihres sechsmonatigen Sohnes: Der Junge war 12 Stunden allein, starb qualvoll zwischen Heizung und Bett eingeklemmt.
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„Sie sind Täterin, sind schuldig und gleichzeitig schwer getroffen durch das, was Sie getan haben“, sagte der Richter. „Aber es hilft niemanden, wenn Sie sich und Ihr Leben wegschmeißen.“ Das Gericht entschied sich für Strafe und Hilfe zugleich. Zwei Jahre Haft auf Bewährung ergingen gegen die Mutter. Zudem muss sie 1200 Stunden gemeinnützige Arbeit in einer Behinderteneinrichtung leisten und eine Therapie beginnen.
Quelle: Tagesspiegel
Das Gericht hat – so wie sich die Sache darstellt – Augenmaß bewiesen.