Ich bin in der Berichterstattung eine der wenigen Objektiven.
sagt BILD-Reporterin Alice Schwarzer gegenüber Focus im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Jörg Kachelmann.
Ich bin in der Berichterstattung eine der wenigen Objektiven.
sagt BILD-Reporterin Alice Schwarzer gegenüber Focus im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Jörg Kachelmann.
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Dies schließt sich in 20Sekunden
Wobei man zugeben muss – die Bild ist in dem Fall mehr oder weniger neutral, schon sogar eher Pro-Kachelmann. Im Gegensatz zur Welt – die wettert und reißt Schlagzeilen gegen Kachelmann ohne Ende.
… eine subjektive Wahrheit, die eine objektive Unwahrheit ist …
Ach, die Flick-Affäre ist schon soweit in Vergessenheit geraten, daß ich mich an diesen schönen Spruch nicht mehr erinnern kann.
Na ja, Frau Schwarzer würde in Vergewaltigungsprozessen gerne den Grundsatz „In dubio pro reo“ abschaffen. Da erübrigt sich eigentlich jeder weiterer Kommentar. Insofern kommt „pro Kachelmann“ auch allenfalls dann in Betracht, wenn er wegen erwiesener Unschuld freigesprochen wird. (Nur) Dann hätte Frau Schwarzer in dem falsch anzeigenden „Opfer“ jemanden, auf den sie eindreschen könnte, weil sie es den echten Vergewaltigungsopfern schwerer machte…
Wieso die Häme? Frau Schwarzer hat mit dem Satz doch völlig recht, nur dass sie grammatikalisch etwas daneben lag. Es muss heißen: „Ich bin in der Berichterstattung eineS der wenigen ObjektivE“ – dick, rund, durchschaubar und dreht das wahre Bild auf den Kopf…